Referenten 2021

Bernd Alt-Epping

Facharzt für Innere Medizin, Hämatologie und Onkologie und ehemals leitender Oberarzt am Palliativzentrum der Universitätsmedizin Göttingen. Dort Tätigkeit in allen ambulanten, häuslichen, konsiliarischen und stationären Arbeitsbereichen der Palliativmedizin, in der Forschung, in der Konzeption und Umsetzung studentischer Lehre im Querschnittsfach Palliativmedizin und in der Bildungsarbeit der Mildred Scheel Akademie Göttingen. Mitwirkung bei der Implementierung klinischer Ethikberatung an der UMG und Mitglied des Klinischen Ethik-Komitees. Ehemals Vorstandsmitglied der DGP, aktuell Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Palliativmedizin der DKG. Bernd Alt-Epping hat in Münster und Cardiff studiert, arbeitete zunächst in der Inneren Abteilung des Gemeinschaftskrankenhauses Herdecke (mit Schwerpunkten in der Intensiv- und Notfallmedizin und in der palliativen Onkologie), ab 2002 in der Klinik für Hämatologie und Onkologie der UMG und ab 2006 – mit Einrichtung der dortigen Stiftungsprofessur (Prof. F. Nauck) – in der Klinik für Palliativmedizin. Weitere Interessen: Klinische Ethikberatung, Alpin- und Höhenmedizin. Er ist 43 Jahre alt, verheiratet und hat drei Kinder.
Seit 1.3.2021 ist Prof. Alt-Epping Lehrstuhlinhaber für Palliativmedizin an der Universität Heidelberg

Dorothee Arnold-Krüger

Doppelstudium der Geschichte, Germanistik und Philosophie sowie der evangelischen Theologie in Hannover, Bristol (UK), Tübingen und Leipzig;
Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Mittelalterliche Geschichte und Historische Hilfswissenschaften der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg;
Gemeindepfarrerin und Diakoniebeauftragte im Kirchenkreis Celle;
Referentin für Hospiz- und Palliativarbeit beim Diakonischen Werk evangelischer Kirchen in Niedersachsen e.V.;
seit 2019 Theologische Referentin am Zentrum für Gesundheitsethik (ZfG) an der Evangelischen Akademie Loccum

Prof. Ellen Beinert

Universitätskantorin Ellen Beinert, geboren in Essen, legte mit 23 Jahren ihr Examen im Studienfach Kirchenmusik an der Musikhochschule Köln ab und übernahm kurz darauf die A-Kantorenstelle an einer der Hauptkirchen in Wuppertal. Seit 1997 ist sie tätig als Organistin und Kantorin an der Evangelischen Universitätskirche Münster. Ellen Beinert hat als Organistin vielfach und erfolgreich im In- und europäischen Ausland konzertiert. Mit Aufführungen der großen oratorischen Werke von Johann Sebastian Bach, Felix Mendelssohn Bartholdy, Giacomo Puccini und nicht zuletzt Arthur Honegger hat sie sich auch als Dirigentin profiliert. Sie ist Lehrbeauftragte für Orgelliteraturspiel an der Universität Münster. Mehrfach wurde sie als Jurorin zu Chorwettbewerben berufen, u.a. für den Landesmusikrat NRW.

Georg Bollig

Georg Bollig ist Notfallmediziner und Palliativmediziner.
Er arbeitet als Associate Professor im Bereich Palliative Care an der University of Southern Denmark und als Palliativmediner im Universitätsklinikum Sønderjylland in Sønderborg.
Er ist der Erfinder der Letzte Hilfe Kurse für die Bevölkerung.

Elisabeth Conrad-Opel

Nach jahrelanger Tätigkeit als Anästhesistin und Intensivmedizinerin Ausbildung zur Schmerztherapeutin und Palliativmedizinerin. Weiterbildung zur ärztlichen Psychotherapeutin und Psychoonkologin.
Aufbau eines palliativmedizinischen Konsildienst in Trier. Jetzt in Luxemburg Aufbau und Leitung der Abteilung für Palliativmedizin am Hopitaux Robert Schuman, arbeitet jetzt erstmalig in einem Land, wo Euthanasie innerhalb der Palliativmedizin erlaubt ist.

Steffen Eychmüller

Facharzt Innere Medizin, Schwerpunkt Palliativmedizin
Zusatzbezeichnungen Psychotherapie/ Psychosomatik
Aufbau und Leitung Palliativzentrum am Kantonsspital St.Gallen 1999 – 2012
Clinical and research fellowship in Palliative Care in Sydney und Perth, 2000, 2003 und 2009
Seit 2012 ärztliche Leitung Universitäres Zentrum für Palliative Care Universitätsspital Bern
Seit 2016 Professur für Palliative Care, Universität Bern
Schweizerische Gesellschaft für Palliative Medizin, Pflege und Begleitung “palliative ch”:
Vorstandsmitglied seit 1999; Co- Präsident 2005 – 2009; Vizepräsident 2012 – 2016
Mitglied der Steuerungsgruppe der „Nationalen Strategie Palliative Care 2010- 15“ und Plattform Palliative Care seit 2017

Helmut Hoffmann-Menzel

Arzt und Apotheker, 1985 Approbation als Apotheker, 1991 Approbation als Arzt. Arzt für Anäthesiologie, Spezielle Schmerztherapie und Palliativmedizin. Langjähriger Mitarbeiter von Prof. Dr. Eberhard Klaschik, aktuell seit 2008 tätig im Zentrum für Palliativmedizin Malteser Krankenhaus Bonn und Klinik für Palliativmedizin der Universität Bonn (Leiter für beide Einrichtungen Prof. Dr. Lukas Radbruch). Schwerpunktthemen in Referaten und Publikationen: Schmerztherapie und Symptomkontrolle, Arzneimitteltherapie in der Palliativmedizin, Palliativmedizin und Substitutionstherapie, Cannabinoide.

Franziska Kopitzsch

Portrait Franziska Kopitzsch /// Foto:

Monique Wüstenhagen

Hat nach dem Studium der Soziologie mit technikwissenschaftlicher Richtung, mit den Schwerpunkten Medizintechnik und Organisationssoziologie, in der Bayerischen SAPV-Studie mit Prof. Werner Schneider an der Universität Augsburg als Wissenschaftlerin gearbeitet.

Anschließend hat sie als Charta-Geschäftsstellenleiterin die Erarbeitung der Charta-Handlungsempfehlungen im Rahmen einer Nationalen Strategie organisiert und moderiert.

Derzeit als Leiterin der Koordinierungsstelle für Hospiz- und Palliativversorgung in Deutschland tätig. Zusätzlich coacht sie als Systemische Prozessberaterin u.a. reg. Hospiz- und Palliativnetzwerke im Auf- und Ausbau.

Kerstin Kremeike

Palliativmedizin

seit 1/2016                    

Wissenschaftliche Mitarbeiterin und (seit 4/2017) Projektleitung am Zentrum für Palliativmedizin der Uniklinik Köln (bis 4/2017 in 50%-Teilzeit); Aktuelle Forschungsschwerpunkte: Umgang mit Todeswünschen; Sterben im Krankenhaus

9/2015                                 

Promotion zur Doktorin der Medizinwissenschaften (Dr. rer. medic.) (Institut für Gesundheitssystemforschung, Universität Witten/Herdecke) „Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität in der ambulanten pädiatrischen Palliativversorgung in Niedersachsen“

4/2015-12/2018               

Zusatzweiterbildung Kommunikationspsychologie am Schulz-von-Thun-Institut für Kommunikation, Hamburg

9/2008 – 4/2017             

Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Netzwerk für die Versorgung schwerkranker Kinder und Jugendlicher e.V., Hannover (ab 1/2016 in 50%-Teilzeit)

4/2003 – 8/2008             

Studium der Sozialwissenschaften an der Universität zu Köln; Abschluss: Diplom-Politikwissenschaftlerin

1/2001 – 8/2008             

Tätigkeit als Physiotherapeutin

1997 – 2000                      

Schule für Physiotherapie, Orthopädische Klinik Hessisch Lichtenau, Abschluss: Staatlich anerkannten Physiotherapeutin

Bernd Oliver Maier

Seit 2013
Chefarzt für Palliativmedizin und interdisziplinäre Onkologie am St. Josefs-Hospital Wiesbaden
2004 – 2013
Leitung der Abteilung Palliativmedizin an der HSK, Dr. Horst Schmidt Klinik Wiesbaden
2008
Master of Science in Palliative Medicine (Universität Bristol, GB; Prof. Geoffrey Hanks)
2004
Internist mit Schwerpunktbezeichnung Hämatologie und Onkologie

Mitglied der Leitlinienkommission der DGP.
Kongresspräsident der DGP-Kongresse 2008 und 2020 in Wiesbaden.

Heiner Melching

geb. 1963, Sozialpädagoge/Sozialarbeiter, Trauerbegleiter (ITA). Seit 1995 in verschiedenen Bereichen der Trauer- und Krisenbegleitung tätig. Von 1999 bis 2008 Geschäftsführer und Leiter der Beratungsstelle des Vereins Verwaiste Eltern und Geschwister Bremen e.V. Seit 2001 Referententätigkeit im Bereich der Fort- und Weiterbildung mit Schwerpunkt Palliativmedizin für Ärzte, Pflegekräfte, Seelsorger, Hospizdienste und Studierende. 2008 bis 2009 Tätigkeit am Krankenhaus Links der Weser in Bremen mit den Aufgabenbereichen Aufbau und Koordination eines ambulanten Palliativdienstes (im Sinne von SAPV) sowie Arbeit im Sozialdienst der Palliativstation. Seit dem 1.11.2009 Geschäftsführer der DGP.

Prof. Christoph Ostgathe

Präsident der European Association of Palliative Care
geb. 1965, verheiratet, 1 Kind, Facharzt für Anästhesiologie, Palliativmedizin, Spezielle Schmerztherapie. Lehrstuhlinhaber für Palliativmedizin an der Universitätsklinik Erlangen (Stiftungslehrstuhl der Deutschen Krebshilfe e.V.). Seit 1998 in Klinik, Lehre und Forschung im Bereich der Palliativmedizin in Bonn, Köln und nun Erlangen tätig. Die thematischen Schwerpunkte der Forschungsaktivität verteilen sich in der klinischen Forschung auf Outcome Parameter und Qualitätssindikatoren in der Palliativversorgung, in der Versorgungsforschung auf die Evaluation palliativmedizinischer Versorgungsstrukturen und im Spektrum Entscheidungen am Lebensende insbesondere auf die Fragen zu Todeswunsch und Lebenswille am Lebensende. Sprecher der DGP-AG Forschung. Trainer und Kursleiter für Palliativmedizin.

Prof. Christine von Reibnitz

Professorin für Gesundheits- und Pflegemanagement an der EBC-Hochschule Berlin
• Master (Public Health)
• seit vielen Jahren in verschiedenen Bachelor- und Masterstudiengängen Gesundheits- und Pflegemanagement tätig.
• Referentin und Leiterin Krankenkassenmanagement und Gesundheitspolitik in Medizinproduktunternehmen.
Herausgeberin Bücher:
• Patientenorientierte Beratung in der Pflege (mit Katja Sonntag)
• Case Management – praktisch und effizient
• Wundversorgung von A – Z (mit Anette Skowronsky)

Ruth Rissing van Saan

Honorarprofessorin an der Juristischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum und lehrt dort Strafrecht und Strafprozessrecht. Sie war bis zu ihrer Pensionierung im Januar 2011 Richterin am Bundesgerichtshof, wo sie zuletzt den 2. Strafsenat als Vorsitzende leitete, der 2010 ein wichtiges Urteil zur „Sterbehilfe“ durch Begrenzen oder Beenden lebenserhaltender medizinischen Maßnahmen fällte. Seitdem befasst sie sich schwerpunktmäßig mit medizinischen Rechtsfragen. Ab August 2012 war sie für die Prüfungs- und Überwachungskommission der Bundesärztekammer als Sonderprüferin tätig. Anlass war das Bekanntwerden möglicher Manipulationen im Zusammenhang mit der postmortalen Organspende. Im November 2012 übernahm sie die neu eingerichtete „Vertrauensstelle Transplantationsmedizin“, deren Leiterin sie bis zum 30.9.2019 war. Im Rahmen dieser Tätigkeit war sie mit den unterschiedlichsten rechtlichen Problemen bei der postmortalen und der Lebendorganspende sowie nach wie vor mit Rechtsfragen medizinischer Behandlungen am Lebensende befasst.

Traugott Roser

Geboren 1964 in Pappenheim, Seelsorger, evangelischer Pfarrer, leitete – zusammen mit Thomas Hagen – das Projekt „Seelsorge in der Palliativmedizin“ am Interdisziplinären Zentrum für Palliativmedizin der Ludwig-Maximilians-Universität München und war dort (zusammen mit Eckhard Frick) Professor für Spiritual Care. Seit 2013 Professor für Praktische Theologie an der Universität Münster und auch Universitätsprediger. Mitherausgeber der Zeitschrift für Palliativmedizin.

Andreas Sandner-Kiesling

Oberarzt Klinische Abteilung für Spezielle Anästhesiologie, Schmerz- und Intensivmedizin, Medizinische Universität Graz

Supplierender Leiter der Klinischen Abteilung für Spezielle Anästhesiologie, Schmerz- und Intensivmedizin

Medizinstudium in Graz

Turnusausbildung in diversen steirischen Spitälern

Arzt für Allgemeinmedizin seit Dezember 1993

ÖÄK-Diplome in Akupunktur, Neuraltherapie, Manualmedizin, Psychosomatik und Spezielle Schmerzmedizin

Ausbildung zum Facharzt für Anästhesiologie und Intensivmedizin an der Univ. Klinik Graz von 1994 – 1998, Facharzt seit April 1998.

Praxis für Schmerztherapie, Graz
Organisator des Interdisziplinären Diplomkurses Schmerzmedizin, Österreich

Anja Schneider

Krankenschwester, Bankkauffrau, Studium Pflegemanagement in Köln, Promotion zur „Umsetzung der SAPV in Sachsen-Anhalt Ost“, ab 2006 für die Anhaltische Hospizgesellschaft bei der Planung und beim Aufbau des Anhalt-Hospizes tätig, seit 2012 Geschäftsführerin der Anhaltischen Hospiz- und Palliativgesellschaft. Seit 2011 Schatzmeisterin im Vorstand des HPV Sachsen-Anhalt.

Henrijke Stanze

Henrikje Stanze studierte nach ihrer Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin Pflegewissenschaften und Deutsch und promovierte später im Bereich Humanbiologie an der Medizinischen Hochschule Hannover. Sie arbeitet als Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich Forschung und Lehre an der Universitätsmedizin Göttingen an der Klinik für Palliativmedizin unter der Leitung von Prof. Dr. Friedemann Nauck.
Zu ihren Hobbies zählt die Schriftstellerei und sie trat schon auf Poetry Slams sowie Lesebühnen von Deutschland bis New York City auf. Eines ihrer ganz persönlichen Projekte ist die Gedächtnisrehabilitation “DemenzPoesie / KunstPoesie”, das sie gemeinsam mit der Dipl. Psychologin Pauline Füg leitet.

Dr. Dietmar Weixler, MSc

Facharzt für Anästhesie und Intensivmedizin
Leiter des Palliativteams LK Horn
Vorsitzender der AG Ethik der Österreichischen
Palliativgesellschaft
Masterstudium “Palliative Care”
Tagungsvorsitz des 5. FACHTAG ETHIK: WAS DARF DIE MEDIZIN?

Dietrich Wördehoff

1982 – 2005
Chefarzt der Medizinischen Klinik und Leiter der Palliativstation am Krankenhaus St. Michael in Völklingen
1991
Gründung der 1. Palliativstation im Saarland als Modellprojekt der Bundes-regierung
1994
Gründungsmitglied der Dt. Gesellschaft für Palliativmedizin in Köln

Darüberhinaus Initiativen zu Gründung von Hospizen und Hospiz-Vereinen und Engagement in der Weiterbildung Palliativmedizin für Ärzte, Pflege-kräfte und Ehrenamtliche, u.a. seit 2000 Leitung von 13 Fallseminaren zur Weiterbildung Palliativmedizin für Ärzte.

Organisation von verschiedenen Kongressen, Symposien und Veranstaltungen in der Inneren Medizin und Palliativmedizin
2000 bis 2009
Vorsitzender der Saarländischen-Pfälzischen Internistengesellschaft (SPIG)
2012
Gründung und seither Leitung des AK Palliativmedizin in der DGIM
jährliche Symposien am Kongress der Dt. Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM)
2009 bis 2018
Sprecher des Landesverbandes Saar in der DGP
2014
Gründung und Leitung der AG Menschen mit geistiger Behinderung in der DGP

Seit 1998 Mitglied der Dt. Akademie für Ethik in der Medizin in Göttingen
2018 Gründung und Leitung eines amb. Ethik-Komitees bei der Ärzte-kammer des Saarlandes.

Schwerpunkte meiner aktuellen Arbeit: Fort- und Weiterbildungen:
– Palliative Begleitung von Menschen mit geistiger Beeintächtigung
– PC bei nicht onkologischen Erkrankungen
– ethische Beratungen, Patientenverfügun

Boris Zernikow

Prof. Dr. Boris Zernikow ist Facharzt für Kinderheilkunde und Jugendmedizin und führt die Zusatzbezeichnungen Spezielle Schmerztherapie sowie Palliativmedizin. Im Jahre 2008 wurde er auf den ersten Lehrstuhl in Europa für Kinderschmerztherapie und Pädiatrische Palliativmedizin an die Universität Witten/Herdecke berufen. Er leitet als Chefarzt das Deutsche Kinderschmerzzentrum sowie das Kinderpalliativzentrum an der Vestischen Kinder- und Jugendklinik, Datteln. Ehrenamtlich ist er Vertrauensdozent der Bischöflichen Studienförderung Cusanuswerk, dessen Stipendiat er war. Der Stifterverbandes gemeinsam mit der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) verlieh ihm den mit 50.000 Euro dotierten „Communicator Preis 2015“. In seiner Freizeit macht er gerne nichts und lässt das Leben auf sich regnen.